10 Angewohnheiten, die dich nicht schlafen lassen

Schlafen könnte so schön sein, wäre da nicht eine volle Blase oder das üppige Abendbrot im Bauch. Zu viel Flüssigkeit vor dem Zubettgehen lässt dich nachts mehrere Gänge zur Toilette machen und ein dekadentes Abendessen führt oftmals zu Sodbrennen und einem drückenden Unwohlsein in der Magengegend. All dies führt meist dazu, dass du nachts nicht schlafen kannst. Deswegen haben wir 10 schlimme Angewohnheiten, die dich nicht schlafen lassen, zusammengestellt. Vermeide sie unbedingt, um tief und fest schlafen zu können.

1. Wach im Bett liegen

Wenn du Probleme hast einzuschlafen, solltest du nicht einfach wach im Bett liegen. Wenn dies nämlich häufiger vorkommt, könntest du Angst gegenüber deinem Bett entwickeln, Angst nicht einschlafen zu können. Dies könnte deine Einschlafprobleme dauerhaft verschlimmern. Statt dich im Bett zu wälzen und dich in die Situation reinzusteigern, versuche etwas, das dich entspannt. Verlasse dafür das Bett und lies zum Beispiel ein Buch oder mache Atemübungen und lege dich erst wieder hin, wenn du richtig müde bist.

2. Wenn es zu warm, zu hell oder zu laut ist

Es ist relativ sinnlos, irgendwo zu schlafen, wo deine Sinne beansprucht werden. Wenn die Stereoanlage zu laut ist, volle Beleuchtung herrscht und es stickig ist, fällt Einschlafen meistens in die Kategorie „unmöglich“. Versuche daher auf eine optimale Schlafumgebung zu achten. Verdunkle dein Zimmer, vermeide Lärm und senke die Temperatur ein wenig. Dies kann bereits helfen, um dich ins Land der Träume zu schicken.

3. Ewig lange Nickerchen

Dies hört sich eventuell ein wenig widersprüchlich an, gerade weil in einigen Kulturen Siestas empfohlen werden oder man selbst total davon überzeugt ist. Wenn du nachts gut und erholsam schläfst, ist auch nichts gegen ein Nickerchen am Tag einzuwenden. Wenn du jedoch Probleme dabei hast, nachts einzuschlafen, solltest du nicht unbedingt Salz in die Wunde streuen und einen Teil deines Schlafs auf den Tag legen. Schlafphasen während des Tages können deine Fähigkeit nachts ein- und durchzuschlafen verschlechtern. Besonders lange Schlafphasen am Tag können sogar auf eine Schlafstörung hindeuten und sollten gegebenenfalls von einem Arzt untersucht werden.

4. Wenn dein Schlafzimmer ein Raum für alles ist

Wenn du dein Schlafzimmer zu einem Entertaining Ort verwandelst, ist es kein Wunder, dass du Probleme beim Einschlafen hast. Dinge wie Spielekonsolen, Fernseher, Computer oder andere technische Geräte gehören nicht ins Schlafzimmer. Dazu zählen übrigens auch Smartphones. Das künstliche Licht der Bildschirme wird es dir erschweren, in den Schlaf und Entspannung für dein Gehirn zu finden. Versuche, dein Smartphone woanders zu laden und nutze einen analogen Wecker um morgens aufzustehen.

5. Alkohol, Koffein und Zigaretten vor dem Schlafengehen

Ein Gläschen Wein am Abend schadet ja wohl nicht und beruhigt die Nerven? Leider falsch gedacht, zumindest wenn dies kurz vor dem Zubettgehen passiert! Alkohol kann dich schwindelig fühlen lassen und die Qualität deines Schlafs negativ beeinflussen. Du wachst häufiger auf und schläfst viel unruhiger. Zudem kann Alkohol zum Schnarchen oder gar Atemstörungen führen. 

Koffeinhaltige Getränke wie Kaffee, Tee, Limonaden oder auch Schokolade wirken wie ein Wachmacher und halten dich vom Einschlafen ab. Versuche ca. 4 bis 6 Stunden vor der Bettzeit kein Koffein mehr zu dir zu nehmen. 

Auch auf Zigaretten solltest du vor dem Schlafengehen verzichten. Nikotin hemmt dich beim Einschlafen und kann in der Nacht dafür sorgen, dass du noch mal eine Zigarette rauchen musst, damit deine Sucht befriedigt wird.

6. Weniger schlafen, weil du zu viel zu tun hast

Wir alle sind von Zeit zu Zeit so beschäftigt, dass der Tag einfach nicht genug Stunden hat. Warum dann nicht mal weniger, als acht Stunden schlafen? Könnte man nicht in der gesparten Zeit TV schauen, online Dinge erledigen oder sich mit Freunden und Familie treffen? Klingt verlockend, ist es aber nicht. Die Zeit, die wir ruhend im Bett verbringen beeinflusst signifikant unsere Zeit, in der wir wach sind. Was bringt es dir, wenn du tagsüber und bei den ganzen Aktivitäten total übermüdet bist, deine Augen kaum aufhalten kannst und deine Konzentration einfach nicht vorhanden ist? Nichts! Deswegen nimm dir genügend Zeit, um dich auszuruhen und nachts ausreichend zu schlafen. So kannst du das, was du tagsüber machst auch, zu 100 % genießen.

7. Beschäftigt sein und dann sofort ins Bett hüpfen

Schlafen ist eine sehr entspannte Angelegenheit, deshalb ist es nicht ratsam, direkt vor dem Zubettgehen genau das Gegenteil zu machen. Der Körper kann mit abrupten Veränderungen schlecht bis gar nicht umgehen. Dies gilt natürlich insbesondere für den Schlaf. Hier helfen 30 bis 60 Minuten vor dem Einschlafen relaxende Aktivitäten. Lies ein Buch, höre beruhigende Musik oder nimm ein heißes Bad. Das wird dir helfen, deinen Körper auf eine entspannte Nacht vorzubereiten.

8. Einen Marathon vorm Einschlafen laufen

Obwohl es optimal ist, ca. 30 Minuten am Tag Sport zu treiben und dies auch einen guten Schlaf fördert, ist das direkt vor dem Zubettgehen eine besonders schlechte Idee. So wirkt Sport, selbst leichte Gymnastikübungen, wie ein Wachmacher und hält deinen Körper munter. Dabei kann dein Herzschlag beschleunigen und deine Körpertemperatur sowie dein Blutdruck steigen. Dementsprechend versuche, genügend Zeit zwischen Sport und dem Zubettgehen einzubauen. 

9. Unterschiedliche Einschlaf- und Aufstehzeiten

Wir sind Gewohnheitstiere und unser Schlafverhalten bildet da keine Ausnahme. Wenn du immer zu unterschiedlichen Zeiten ins Bett gehst oder aufstehst, dann verliert dein Körper irgendwann sein Gespür für Müdigkeit und Schläfrigkeit. Dieses Gespür ist abhängig von unserer inneren Uhr, auch Biorhythmus genannt. Ein wechselndes Schlafverhalten beeinflusst diesen Biorhythmus negativ. Wenn du allerdings regelmäßige Bettzeiten hast, wirst du auch viel besser schlafen. Versuche, morgens mit einem Wecker aufzustehen und geh ins Bett, wenn du müde bist. Versuche auch darauf zu achten, genügend Stunden zu schlafen.

10. Ein riesiges Abendessen

Nach einem langen Tag freuen wir uns manchmal auf ein leckeres Essen mit sogenanntem Comfort-Food vorm Fernseher. Nur leider kann dies auch ein paar Nachteile haben. Gerade wenn es sich um fett- und säurehaltige Lebensmittel in großen Mengen handelt, wird dies unseren Schlaf beeinträchtigen. Wer sich Pizza, Burger und Co. gönnt und das Ganze mit einer Tüte Chips und / oder Schokolade abrundet, braucht sich über Sodbrennen, ein drückendes Völlegefühl und Blähungen nicht wundern. Dies hält dann eine lange Zeit vom Einschlafen ab und selbst das Durchschlafen kann zu einem Problem werden. Versuche, mindestens 2 Stunden vor dem Schlafengehen nichts zu essen und wähle leichtere Lebensmittel für dein Abendbrot.