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Keine Zeit für mich – so schaffst du dir mehr Freiräume im Alltag

Zeit ist ein hohes Gut – gerade in unserer modernen, hektischen Welt. Mehr denn je wird von uns erwartet, so viele Dinge wie möglich unter einen Hut zu bekommen. Das führt dazu, dass wir in unserem Alltag zeitlich stark eingespannt sind. Beruf, Familie, Partner, Haushalt, Freunde – am Ende des Tages bleibt da oft nur wenig Zeit für uns selbst. 

Du findest dich in dem Satz „Ich habe gar keine Zeit für mich“ wieder? In diesem Blogartikel erfährst du, warum regelmäßige Auszeiten wichtig sind, wie Selbstfürsorge damit zusammenhängt und was du tun kannst, um zukünftig wieder mehr Zeit für dich zu haben.

„Ich finde keine Zeit für mich“ – warum Ich-Zeit so wichtig ist

Anderen Menschen zu helfen und für sie da zu sein, macht uns erwiesenermaßen zufriedener und glücklicher. Auch berufliche Pflichten und die Verantwortung für die Familie gehören selbstverständlich zum Leben dazu. Nicht selten passiert es jedoch, dass wir uns selbst bei dem Versuch, es anderen recht zu machen, aus den Augen verlieren.

Neben Job, Haushalt und sonstigen Alltagspflichten braucht es jedoch auch Phasen der Erholung und persönlichen Erfüllung, um unsere Energiereserven wieder aufzufüllen. Gelegentliche und zeitlich überschaubare Durststrecken stellen dabei meist noch kein großes Problem dar. Unser Körper kann diese in den meisten Fällen ganz gut kompensieren, sofern wir uns anschließend wieder mehr Zeit für uns nehmen.

Kritisch wird es jedoch, wenn die fehlende Zeit zur Erfüllung der eigenen Bedürfnisse zum Dauerzustand wird. Dann ist unsere Work-Life-Balance beeinträchtigt, wir sind unzufrieden und fühlen uns gestresst und überlastet. Dies wirkt sich langfristig negativ auf unser körperliches und seelisches Wohlbefinden aus und erhöht das Risiko für die Entwicklung psychischer Erkrankungen.

Der Schlüssel zu mehr Balance: Selbstfürsorge lernen

Die Grundlage für mehr Ausgeglichenheit und Wohlbefinden ist eine ausreichende Selbstfürsorge. Denn Selbstfürsorge bedeutet, Verantwortung für sich zu übernehmen und sich um sich selbst zu kümmern. Wer fürsorglich mit sich selbst umgeht, schenkt auch den eigenen Bedürfnissen mehr Beachtung. Das fängt bei den körperlichen Grundbedürfnissen, wie etwa ausreichendem Schlaf oder regelmäßigem und gesundem Essen an.

Zur Selbstfürsorge gehört jedoch auch, sich Zeit für die eigenen Interessen, körperliche Bewegung oder auch die persönliche Weiterentwicklung zu nehmen. Dabei geht es darum, den Alltag trotz Verpflichtungen so zu gestalten, dass man selbst nicht zu kurz kommt. „Keine Zeit für mich“ gehört damit bald der Vergangenheit an.

In 3 Schritten zu mehr Selbstfürsorge

Du merkst, dass du in deinem Alltag zu wenig auf dich achtest? Dann hast du bereits den ersten wichtigen Schritt auf dem Weg zu mehr Selbstfürsorge getan. Mit dieser Erkenntnis kannst du nun beginnen, deine innere Haltung zu verändern – hin zu mehr Wertschätzung dir selbst gegenüber. 

Damit du deine Bedürfnisse stärker wahrnimmst, lohnt es sich, in dich hineinzuhorchen. Übe daher in einem zweiten Schritt, bewusst auf die Signale deines Körpers zu achten. Auf diese Weise lernst du deine Wahrnehmung auf dich selbst und deine Wünsche zu richten, die sonst in der Hektik des Alltags vielleicht unentdeckt bleiben würden.

Im dritten und letzten Schritt geht es darum, deinen Bedürfnissen mehr Platz in deinem Leben einzuräumen. Wir haben dir dafür einige hilfreiche Strategien zusammengestellt, die du am besten täglich anwendest. So kannst du Selbstfürsorge zu einem festen Bestandteil deines Alltags werden lassen.

Keine Zeit für mich? Schluss damit! So schaffst du dir mehr Freiräume

1Prioritäten (richtig) setzen

Wenn wir keine Zeit für uns finden, liegt das oft daran, dass wir unsere Prioritäten anders setzen. Mache die Zeit für dich selbst zu einer Priorität in deinem Leben! Überlege, was dir wirklich wichtig ist. Oft kann es helfen, eine Liste zu führen. Welche Dinge sollten möglicherweise an Priorität verlieren? Und welche Aufgaben auf deiner To-do-Liste sind bei näherer Betrachtung vielleicht gar nicht mehr so dringend und lassen sich auf einen anderen Tag verschieben?

Lerne Grenzen zu setzen und auch mal Nein zu sagen! Halte dir dabei immer dein Ziel – „Ich möchte mehr Zeit für mich“ – vor Augen. Das hilft dir dabei, die richtigen Entscheidungen zu treffen.

2Auszeiten planen

Es ist wichtig, dass du dir regelmäßige Auszeiten nimmst, in denen es zur Abwechslung nur um dich geht. Plane am besten täglich mehrere feste Zeitfenster ein, in denen du dir etwas Gutes tust, zur Ruhe kommen und deine Batterien wieder aufladen kannst. Betrachte dies als eine Verabredung mit dir selbst.

Ob Yoga, Saunabesuch oder ein kurzes Nickerchen – du allein bestimmst, was passiert und wofür du die Zeit nutzen möchtest. Auf diese Weise förderst du den Ausgleich zwischen den alltäglichen Pflichten auf der einen und positiven und erholsamen Aktivitäten auf der anderen Seite.

3Klare Trennung von Job und Freizeit

In Zeiten von Homeoffice und Digitalisierung verwischen die Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit immer mehr. Statt nach der Arbeit abzuschalten beantworten oder lesen wir noch dienstliche E-Mails – für Viele gehört das bereits zum Alltag. Doch das verursacht Stress und kostet wertvolle Zeit – Zeit, die wir eigentlich für uns brauchen.

Darum ist es wichtig, dass du für eine klare Trennung zwischen deinem Job und deiner Freizeit sorgst: Stelle feste Regeln wie z.B. kein Einloggen ins Firmennetzwerk am Wochenende auf. Versuche auch gedanklich abzuschalten und dich ganz auf dich zu konzentrieren. Wie das geht, erfährst du in unserem Artikel Arbeiten im Homeoffice. So kannst du die zur Verfügung stehende Zeit besser für dich nutzen.

4Andere um Unterstützung bitten

Um dich selbst besser vor Überlastungen zu schützen, lohnt es sich zu lernen, Aufgaben auch mal abzugeben und Freunde, Kollegen, Familie oder deinen Partner oder deine Partnerin um Unterstützung zu bitten. Für viele Menschen ist dies eine große Herausforderung. Dahinter kann die Angst vor Ablehnung oder die Befürchtung, anderen zur Last zu fallen, stecken. Auch kann der Anspruch bestehen, insbesondere berufliche Herausforderungen jederzeit selbstständig bewältigen zu müssen.

Findest du dich in diesen Zeilen wieder? Dann haben wir hier eine gute Nachricht für dich: Um Hilfe zu bitten, kann gelernt werden. Beginne zum Beispiel damit, bei dir vertrauten Menschen nach Unterstützung zu fragen. Ist der erste Schritt gemacht, wird es dir anschließend zunehmend leichter fallen, aktiv auf andere zuzugehen. Führe dir vor Augen, dass es keinesfalls ein Zeichen von Schwäche ist, andere um ihre Unterstützung zu bitten. Im Gegenteil, es beweist Mut und zeigt, dass du dich und deine Belastungsgrenzen gut kennst und dir deine Gesundheit etwas wert ist.

Der Weg zu mehr Selbstfürsorge ist oft nicht leicht, aber er lohnt sich! Zögere nicht, dir bei Bedarf auch professionelle Hilfe zu suchen. Wie du dich im Alltag effektiv selbst unterstützt und deine Selbstfürsorge langfristig verbesserst, kannst du auch in unserem wissenschaftlich erprobten Online-Stresstraining lernen. Darin erwarten dich unter anderem Entspannungsübungen und Methoden, die dir dabei helfen, einem Burnout vorzubeugen.

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