Vaginismus Manifest

Vaginismus & Co – Sexuelle Funktionsstörungen bei Frauen

Vaginismus, Dyspareunie, Genito-Pelvine Schmerz-Penetrationsstörung – es gibt viele verschiedene Diagnosen und Bezeichnungen im Bereich weiblicher sexueller Funktionsstörungen. Doch was verbirgt sich hinter ihnen? Wir möchten dich über Verbreitung, Ursachen, Symptome und Behandlungsmöglichkeiten von Vaginismus & Co informieren.

Was sind weibliche sexuelle Funktionsstörungen wie Vaginismus?

Von einer sexuellen Funktionsstörung spricht man, wenn sexuelle Beziehungen nicht mehr so gestaltet werden können, wie man möchte. Das kann das sexuelle Verlangen, die sexuelle Befriedigung und die körperlichen Veränderungen während des Sex betreffen. Entscheidend ist, dass die Betroffene darunter leidet. Das bedeutet, dass eine sexuelle Funktionsstörung wie etwa Vaginismus nur diagnostiziert wird, wenn es dich selbst stört – zum Beispiel selten einen Orgasmus zu erleben oder keine Lust auf Sex zu haben. Eine sexuelle Funktionsstörung kann eine der vier Phasen des sogenannten sexuellen Reaktionszyklus betreffen. Diese Phasen sind:

1. die Phase der sexuellen Annäherung

2. die Phase der Erregung

3. die Phase des Einführens (Penis, Dildo, Finger)

4. die Phase des Orgasmus

Im sogenannten „Diagnostischen und Statistischen Manual Psychischer Störungen“ (kurz: DSM) werden zehn verschiedene sexuelle Funktionsstörungen aufgelistet. Davon beziehen sich drei ausschließlich auf Frauen. Welche sind es und was steckt hinter den Diagnosen?

1Weibliche Orgasmusstörungen

Orgasmusstörungen können verschiedene Symptome haben. Es kann sein, dass der Orgasmus vollständig ausbleibt – vielleicht sogar noch nie erlebt wurde – oder für die Betroffene mit einer zu geringen Häufigkeit auftritt. Es ist auch möglich, dass er nur sehr schwierig zu erreichen ist oder seine Intensität als zu schwach wahrgenommen wird. Zu Orgasmusstörungen kann es im Laufe des Lebens kommen, auch wenn es bisher keine Probleme damit gab.

2Störungen des sexuellen Interesses bzw. der Erregung bei der Frau

Auch Störungen des sexuellen Interesses haben unterschiedliche Facetten. So kann es sein, dass während sexueller Aktivität die Erregung und das Lustempfinden ausbleibt. Auch außerhalb körperlicher Intimität fehlen erotische Fantasien und Gedanken. Der erste Schritt zum Sex wird nicht selbst herbeigeführt und auf die Versuche des Partners kann nicht eingegangen werden. Es fehlt die Erregung und das Interesse an jeglicher Form sexueller Inhalte (lesen, reden, sehen, denken). Auch hier kann es sein, dass das „Fehlen” einem Verlust gleichkommt, da bisher sexuelles Interesse und Lust vorhanden war.

3Genito-Pelvine Schmerz-Penetrationsstörung

Bei der Genito-Pelvinen Schmerz-Penetrationsstörung (GPSPS) handelt es sich – wie der Name schon verrät – um anhaltende oder wiederkehrende Schwierigkeiten während der Penetration. „Genito” steht hierbei für das weibliche Genital, das Fortpflanzungsorgan, und „Pelvis” ist der Fachbegriff für das knöcherne Becken. Das Einführen des Penis, Dildos, Fingers oder Tampons in die Scheide, obwohl der ausdrückliche Wunsch da ist, ist bei der GPSPS problematisch bis unmöglich. Die GPSPS ist eine Zusammenführung zwei verschiedener Diagnosen im Bereich der weiblichen sexuellen Funktionsstörungen. Sie umfasst die bekannteren Begriffe Vaginismus („Scheidenkrampf“) und Dyspareunie (Schmerzen beim Sex bzw. während des Einführens). Sehen wir uns die unterschiedlichen Formen, Ursachen, Symptome und Behandlungsmöglichkeiten der GPSPS genauer an.

Vaginismus, Dyspareunie oder GPSPS?

Auf den ersten Blick kann es ganz schön verwirrend sein, dass es so viele unterschiedliche Diagnosen gibt. Vor einiger Zeit sprach man von Vaginismus, wenn es um einen Scheidenkrampf, das heißt um die Verkrampfung der die Vagina umgebende Beckenbodenmuskulatur, beim Geschlechtsverkehr ging. Dyspareunie nannte man es, wenn (krampflose) Schmerzen beim Sex auftraten. Da sich diese beiden Störungen jedoch nicht zuverlässig unterscheiden lassen – es konnte zum Beispiel nicht wissenschaftlich nachgewiesen werden, dass bei Vaginismus rein körperlich ein Scheidenkrampf vorliegt – wurden diese beiden Störungsbilder zusammengefasst. Weiterhin lassen sich das Gefühl einer Verkrampfung und Schmerzen nicht klar trennen und treten häufig gemeinsam auf. Bei der Bezeichnung Genito-Pelvine Schmerz-Penetrationsstörung liegt also der Fokus auf den gemeinsamen Nennern des Einführens und des Schmerzes. Da die Bezeichnung Vaginismus vielen Menschen geläufiger ist, werden wir im weiteren Artikel von Vaginismus statt GPSPS sprechen.

Hauptsymptom: Schmerzen beim Einführen

Bei Vaginismus kommt es während des Einführens oder bei Einführungsversuchen zu Schmerzen und mitunter auch zu einem Gefühl der Verkrampfung der Beckenbodenmuskulatur. 

Der Beckenboden ist ein Muskelgeflecht, das den Bauch – und Beckenorganen Halt gibt. Es erstreckt sich vorne vom Schambein bis nach hinten zum Steißbein. Seitlich sitzt der Beckenboden an den beiden Sitzbeinhöckern. Der Beckenboden verschließt – wie der Ausdruck Boden schon verrät – den Bauchraum. Es gibt allerdings Öffnungen für den Enddarm, die Harnröhre und die Scheide, die durch das Muskelgeflecht hindurchführen. Die Beckenbodenmuskulatur willentlich an- und entspannen zu können, ist ein wesentlicher Teil der Therapie der GPSPS.

Die Schmerzen bei Vaginismus werden als brennend, pochend, stechend oder schneidend beschrieben. Häufig geht Vaginismus daher auch mit Angst vor dem vaginalen Einführen und Schmerzen einher. Das kann nicht nur die Sexualität beeinträchtigen, sondern auch gynäkologische Untersuchungen können dadurch zu einer Belastung werden. Nicht selten führt vor allem die Angst dazu, dass sexuelle Situationen vermieden werden. Das kann dann nicht nur die eigene Sexualität belasten, sondern auch das Sexualleben mit dem Partner oder der Partnerin. Neben der Angst können auch weitere unangenehme Gefühle wie Frustration und Ärger darüber aufkommen, dass es trotz Bemühungen und mehrfachen Versuchen nicht klappt, Geschlechtsverkehr zu haben.

Die Symptome sind von Frau zu Frau verschieden

Die Ausprägung und Entwicklung von Vaginismus kann sich von Frau zu Frau unterscheiden. Manchen Frauen war Geschlechtsverkehr noch nie möglich oder nur unter Schmerzen und Beeinträchtigungen. Bei anderen sind die Symptome erst im Laufe der Zeit entstanden. Diese Unterschiede müssen jedoch keine Auswirkungen auf den Behandlungsverlauf haben. Auch die weiteren psychischen Auswirkungen von Vaginismus sind unterschiedlich. Es kann zu Partnerschaftsproblemen kommen, ein unerfüllter Kinderwunsch kann zu erheblicher Frustration führen. Auch Angst, Scham und Schuld sind unangenehme Gefühle, die mit Vaginismus einhergehen können.  

Wer ist von Vaginismus betroffen?

Jede Frau kann eine sexuelle Schmerzfunktionsstörung entwickeln, unabhängig ihres Alters oder ihrer sexuellen Vorerfahrungen.

Die Wahrscheinlichkeit als Frau im Laufe des Lebens einmal von einer sexuellen Funktionsstörung betroffen zu sein, liegt zwischen 20% und 43%.

Aus Studien in Nordamerika wissen wir, dass ungefähr 15% der Frauen von anhaltenden Schmerzen während des Geschlechtsverkehrs berichten. Schwierigkeiten mit vaginalem Einführen betreffen zwischen 0.4% und 6.8% der Frauen. Diese Zahlen sind allerdings mit Vorsicht zu betrachten, da Vaginismus ein schambesetztes Thema ist und viele Frauen sich vermutlich nicht in Behandlung begeben oder darüber sprechen. Die genaue Häufigkeit von Vaginismus ist also unbekannt.

Was sind die Ursachen von Vaginismus?

Die meisten Frauen trifft Vaginismus völlig unerwartet. Es wirkt beinahe wie ein Zufallsereignis. Doch alles hat eine Ursache, auch wenn dir diese oft nicht unmittelbar bewusst ist. Häufig ist es kein einzelnes Ereignis, sondern ein Geflecht unterschiedlicher Erfahrungen, die zu der Entwicklung von Vaginismus beitragen. Sexuelle Reaktionen sind nicht nur rein körperliche, sondern auch psychologische Prozesse.

Die häufigsten Ursachen:

▷ Erfahrungen in der Kindheit

Eine Erziehung, in der Sexualität tabuisiert oder nicht angemessen bzw. kindgerecht vermittelt wird, aber auch eine streng religiöse Erziehung kann zu einer negativen Einstellung gegenüber Sexualität beitragen. Meist sind starke Schuld- und Schamgefühle die Folge, wenn zum Beispiel sexuelles Verlangen erlebt wird.

Schwerwiegende Kindheitserfahrungen, wie sexueller Missbrauch führen besonders häufig zu Problemen mit Sexualität und Intimität.

▷ Leistungsdruck und übersteigerte Erwartungen 

Das soziale Umfeld, zum Beispiel die Erzählungen von Freundinnen, aber auch Pornographie können eine unrealistische Vorstellung von Sex und Sexualität vermitteln. Dadurch kann es zu Leistungsdruck und bestimmten Erwartungen kommen, wie Sex „ablaufen” muss und es entstehen Hemmungen eigene Vorlieben zu entwickeln und auszuleben.  

▷ Angst vor Schwangerschaft und Geschlechtskrankheiten

Frauen werden heutzutage oft schon in jungen Jahren mit dem Thema Sexualität konfrontiert, obwohl sie noch wenig über Sexualität und Verhütung wissen. Druck seitens der Eltern, ungewollte Schwangerschaften im Freundes- und Familienkreis sowie Berichte aus den Medien können Ängste auslösen oder verstärken. So kann die Tendenz entstehen, sich unbewusst körperlich zu verschließen.

▷ Negatives Körperbild & geringer Selbstwert

Social Media, Fernsehen, Magazine – Frauen werden (unter anderem durch Photoshop) häufig anders dargestellt, als sie in der Wirklichkeit aussehen. Wenn man das Spiel der Medien nicht durchschaut, kann es dazu kommen, dass Frauen ein negatives Körperbild entwickeln, weil sie den gesellschaftlichen Erwartungen vermeintlich nicht entsprechen. Die Selbstwahrnehmung wird verzerrt, es entstehen Selbstzweifel. Vielen Frauen fällt es dann gerade beim Sex schwer, den eigenen Körper zu akzeptieren, sich dem Partner oder der Partnerin zu zeigen und sich beim Sex zu entspannen.

▷ Angst, die Kontrolle abzugeben und Stress

Viele Frauen müssen zum Beispiel Berufs- und Privatleben unter einen Hut bekommen, was häufig viel Organisation und Kontrolle benötigt. Stress ist beinahe vorprogrammiert. Sich dann entspannen und loslassen zu können, fällt bei Stress besonders schwer. Auch die Angst vor Schmerzen und negative Erwartungen können dazu führen, dass man in sexuellen Situationen schwer loslassen und die Kontrolle abgeben kann.

▷ Ekel

Manche Frauen empfinden eine Abneigung oder Ekel gegenüber den eigenen Genitalien und Körperflüssigkeiten oder denen ihres Partners oder ihrer Partnerin. Solche Empfindungen können sehr stark sein und dazu führen, dass man sich in intimen Situationen unwohl fühlt, obwohl man sich die Nähe seines Partners oder seiner Partnerin eigentlich wünscht.

▷ Angst vor Schmerzen & schmerzhafte Erfahrungen

Schmerzhafte sexuelle Erfahrungen, gynäkologische Untersuchungen oder Schmerzen beim Einführen eines Tampons können dazu geführt haben, dass Geschlechtsverkehr nicht als positiv wahrgenommen werden kann. Schmerz kann also die Ursache von Vaginismus sein, wird dann ein Symptom und daraus entsteht eine Art Teufelskreis. Auch negative oder sehr hohe Erwartungen hinsichtlich des „ersten Mals“ können zu einer enormen Anspannung führen. Die unterschiedliche Schmerzempfindung und die Bewertung von Schmerz spielen ebenfalls eine Rolle. Es gibt Menschen, die Schmerz mit Lust und Erregung zusammenbringen, andere möchten jegliche Art von Schmerz vermeiden.

▷ Partnerschaftliche Probleme

Mangelnde Kommunikation, zu wenig gemeinsame Zeit oder geringes Vertrauen in der Partnerschaft können dazu führen, dass sich Frauen beim Sex nicht richtig entspannen können oder sich unwohl fühlen. Ist die partnerschaftliche Basis gestört, fällt es schwer, sich beim Sex dem Partner oder der Partnerin im wahrsten Sinne zu öffnen.

▷ Biologische und medizinische Ursachen

Medizinische Ursachen, wie eine Harnwegsinfektion oder eine schmerzhafte Geburt, können Auslöser von Vaginismus sein. Vaginismus kann dabei überdauern, auch wenn die ursprüngliche Ursache längst vergangen ist. Es kann grundsätzlich auch eine körperliche Ursache oder auch Verletzung im Beckenbereich vorliegen, zum Beispiel durch Unfälle, Schwangerschaft und Geburten. In diesem Zusammenhang ist auch interessant, dass es ein Muskelgedächtnis gibt. Das heißt, wenn es einmal zu einer Verletzung im Beckenbereich gekommen ist, speichern die Muskeln diese Information ab. Der Organismus möchte sich vor weiteren Verletzungen schützen und „verschließt” sich, sobald Schmerzen drohen bzw. auftreten. Um solche Ursachen auszuschließen und bei psychotherapeutischen Interventionen zu berücksichtigen, sollte mit einem Arzt Rücksprache gehalten werden.

Vermeidung von Geschlechtsverkehr

Die sicherste Methode, um keine Schmerzen beim Sex zu erleben, ist keinen Sex zu haben. Diese Form der Kontrolle wird in der Psychologie als Vermeidungsverhalten bezeichnet. Auch bei anderen psychischen Erkrankungen gibt es dieses Muster. Hat jemand zum Beispiel Angst vor Menschenmengen, vermeidet er vermutlich Veranstaltungen, bei denen er mit seinen Ängsten konfrontiert werden könnten. Es ist nur allzu verständlich, keine Ängste oder Schmerzen erleiden zu wollen. Das Problem beim Vermeidungsverhalten ist allerdings, dass dadurch auch vermieden wird, andere, positive Erfahrungen zu machen. Zudem hat Vermeidungsverhalten den Nachteil, dass es zur sogenannten Generalisierung kommen kann. Generalisierung bedeutet eine Verallgemeinerung der Ängste. So wird zum Beispiel nicht  nur Geschlechtsverkehr, sondern auch der Besuch beim Gynäkologen aus Angst vor Schmerzen vermieden. Dadurch kann es wiederum zu gesundheitlichen Problemen kommen.

Behandlungsmöglichkeiten von Vaginismus

1Entspannung

Im Falle von Vaginismus kommt es zu einer gefühlten Verkrampfung der Muskulatur. Das Gegenteil einer Verkrampfung ist die Entspannung. Entspannung können wir trainieren, zum Beispiel mithilfe der Progressiven Muskelrelaxation. Dabei werden nacheinander gezielt Muskeln angespannt und wieder entspannt. Ziel ist es, dass die Muskelspannung durch diesen Wechsel anschließend etwas unter das Normalniveau fällt. Zusätzlich wird die An- und Entspannung mit dem Atem verbunden.

2Beckenbodentraining

Der Beckenboden ist – wie in der obigen Infobox bereits beschrieben –  ein Muskelgeflecht, das den Bauch – und Beckenorganen Halt gibt. Ist unser Beckenboden gut trainiert, können wir die Öffnungen für Enddarm, Harnröhre und Scheide durch Anspannung des Beckenbodens weitestgehend verschließen, um zum Beispiel nicht zu urinieren. Beckenbodentraining ist aber nicht nur wichtig, um Inkontinenz vorzubeugen, sondern vor allem, um ein Gespür für den Beckenboden zu bekommen. So können wir ihn mehr und mehr willentlich an- und entspannen. Die Entspannung des Beckenbodens kann wesentlich zu schmerzfreiem Sex beitragen. Beckenbodentraining kann mittlerweile mit Anleitung aus dem Internet oder per App durchgeführt werden, auch Yoga und Pilates helfen dabei, den Beckenboden zu trainieren. Eine typische Beckenbodenübung ist, die Beckenbodenmuskulatur anzuspannen, als würde man den Urinstrahl unterbrechen. Diese Anspannung wird mit dem „Loslassen”, das heißt Entspannung  abgewechselt.

3Vaginaltraining

Um Ängste  und Vermeidungsverhalten abzubauen und ein Gefühl für willentliche An- und Entspannung zu bekommen, kann ein Vaginaltraining sinnvoll sein. Dabei handelt es sich um vaginale Einführungsübungen, zum Beispiel mithilfe eines Dilatorensets. Dilatoren sind Vaginaltrainer in Form eines Penis in verschiedenen Größen, die zur Übung in die Scheide eingeführt werden. Sie trainieren die Beckenbodenmuskeln, damit die Muskeln lernen nicht zu verkrampfen und nach und nach eine schmerzfreie Einführung zu ermöglichen. Es ist ratsam, das Vaginaltraining nach ärztlicher Absprache durchzuführen.

4Selbstwert steigern

Viele Frauen, die unter sexuellen Funktionsstörungen leiden, haben das Gefühl weniger wert zu sein. Sie können dem Partner oder der Partnerin vermeintlich nicht das geben, was er oder sie sich wünscht und das führt zur Unzufriedenheit mit sich selbst. Auch Gedanken wie „Ich bin keine richtige Frau“ und „Ich werde niemals Kinder bekommen können“, tragen zu einem niedrigen Selbstwert bei. Doch auch der Selbstwert lässt sich trainieren! Wir steigern ihn zum Beispiel, indem wir die kritische Stimme in uns zwar wahrnehmen, aber auch eine wohlwollende Stimme in uns entdecken. Was würde unsere beste Freundin uns sagen, wenn sie von unseren Selbstzweifeln hört? Sich selbst aufbauende, statt abwertende Gedanken entgegenzubringen, hilft dabei den Mut aufzubringen. So können wir uns unseren Schmerzen und Ängsten stellen – um neue und angenehme sexuelle Erfahrungen zu machen. Mehr dazu erfährst du in unserem Blogartikel zum Thema Vaginismus behandeln.

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