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Eine Teilnehmerin berichtet: „Meine Erfahrungen mit HelloBetter ratiopharm chronischer Schmerz”

Seit Anfang des Jahres ist unser Online-Therapiekurs bei chronischen Schmerzen kostenfrei auf Rezept erhältlich. Inzwischen haben bereits einige Betroffene diese neue Therapieoption für sich ausprobiert. Tanja (30) ist eine dieser Betroffenen und war zunächst skeptisch. Nun hat sie den Kurs abgeschlossen und ihr Feedback mit uns geteilt. Wir freuen uns sehr darüber, dass wir ihre Erfahrungen mit HelloBetter ratiopharm chronischer Schmerz veröffentlichen dürfen.

Wie bist du auf die Idee gekommen, einen psychologischen Online-Kurs auszuprobieren?

Tanja: Ich habe den Online-Kurs, um ehrlich zu sein, aus purer Verzweiflung angefangen. Ich habe seit Jahren Schmerzen und diese sind gerade in letzter Zeit deutlich stärker geworden und rauben mir den letzten Nerv und nahezu alle Kraft. Nachdem ich mal wieder vollkommen erschöpft war und nicht weiter wusste, habe ich mich ins Internet begeben und nach möglichen Ideen gesucht, um die Schmerzen einzudämmen. Eine Psychotherapie hatte ich zwar ohnehin im Sinn, aber die Wartezeiten für diese sind leider sehr lang und bisher hatte ich mit angetesteten Therapeuten auch nicht wirklich auf einer Wellenlänge gelegen, sodass dies zu dem Zeitpunkt nicht zur Verfügung stand.

Ich bin durch Zufall auf den HelloBetter Kurs aufmerksam geworden und dachte mir, dass es zumindest einen Versuch wert ist. Die Informationen auf der Homepage waren einfach gehalten und verständlich, sodass es für mich ein Leichtes war, die Kostenübernahme bei meiner Krankenkasse zu beantragen. 

Was war deine Motivation, dich anzumelden und welche Erwartungen hattest du an den Kurs?

Tanja: Meine Erwartungen waren relativ niedrig. Ich hatte einen Kurs erwartet, der mir zumindest ein paar Ideen gibt, wie ich meine Schmerzen besser in den Griff bekommen könnte. Im Grunde war jede noch so kleine Verbesserung ein Gewinn für mich. Zudem hatte ich auf ein paar verständliche Hintergrundinformationen gehofft. Zwar habe ich mich natürlich über Schmerzen im Allgemeinen erkundigt, aber manche Fakten und Seiten im Internet verwirren mehr, als das sie helfen.

Über Erwartungen habe ich mich zuvor keine Gedanken gemacht, ich war einfach interessiert, wie dies vonstatten geht und wie schon geschrieben, ist es sehr einfach mit ein paar Klicks erledigt. Auch erstattet meine Krankenkasse diesen Kurs zu 100 Prozent.

Was war dein größtes Erfolgserlebnis oder deine größte Erkenntnis im Kurs?

Tanja: Der Kurs hat meine Erwartungen um Längen übertroffen. Alles ist verständlich erklärt, sodass ich die Zusammenhänge jetzt verstehen kann. Das allein hilft schon viel!

Am meisten hat mir tatsächlich das Konzept des Kurses gefallen. Mein Leben verläuft selten nach Plan, ich mache viele Dinge einfach anders. Die einzelnen Übungen waren flexibel gestaltet und konnten an nahezu alle Lebenssituationen angepasst werden. Ich war in der Lage, mir meine Zeit frei einzuteilen und selbst zu entscheiden, welche der Übungen ich gerne ausprobieren würde und welche nichts für mich sind. Zudem konnte ich offen mit „Rückschlägen“ und Versäumnissen umgehen. Es gab keine Rüge oder Ähnliches, nur weil man mal ein oder zwei Tage zu erschöpft war, um die Übungen zu machen. Das hat mich sehr positiv überrascht und mir die Angst sowie einen großen Stressfaktor genommen!

Was ist dir dabei schwergefallen?

Tanja: Trotzdem sind mir natürlich auch einige Inhalte schwergefallen. Die Gedanken­experimente haben mich regelmäßig aus dem Konzept gebracht. Sie waren umfangreich und gut erläutert, haben zum Nachdenken angeregt. Das hat mich allerdings emotional ziemlich mitgenommen, sodass ich meistens eine Pause vor dem nächsten Gedanken­experiment einlegen musste. Durch die freie Zeiteinteilung ist das zum Glück immer möglich gewesen! Einfach aufhören, sobald es mir schlechter ging und beim nächsten Mal ausgeruht weiter machen! 

Welcher Kursinhalt hat es in deinen Alltag geschafft?

Tanja: Ich habe den Kurs vor einigen Wochen abgeschlossen und festgestellt, dass ich immer noch oft daran denke. Sowohl die Atemübung als auch die Achtsamkeit auf die Umgebung zu lenken, finden immer noch viel Anklang und ich benutze sie regelmäßig. Das Leben ist einfach viel schöner, wenn man aufmerksam ist! Ich benutze auch nach wie vor einige der Erläuterungen aus den Einheiten und muss oft an die Erklärungen am Anfang des Kurses denken. Davon ab finde ich es schön, dass es im Kurs kein „Entweder-oder“ gibt! Ich kann Schmerzen haben und trotzdem aktiv sein!

Wie lautet dein Fazit nach Ende des Kurses und wie fühlst du dich inzwischen? Würdest du das Therapieprogramm weiterempfehlen?

Tanja: Alles in allem fühle ich mich sehr gut! Meine Schmerzen sind nach wie vor stark, dennoch kann ich mein Leben genießen und bin deutlich aktiver als vorher! Vor einigen Monaten habe ich noch permanent zu Hause gesessen und gehofft, dass die Schmerzen irgendwie nicht so schlimm werden, wie sie es sonst sind. Dafür habe ich nahezu alle Termine abgesagt, denn „Schmerzen und Aktivitäten mit anderen“ waren nicht vorstellbar! Ich habe mich regelrecht für meine Probleme geschämt.

Mittlerweile habe ich Schmerzen und mache (trotzdem) das, was mir Spaß bereitet! Das Leben ist endlich wieder lebenswert geworden und ich freue mich riesig! Für jeden, der chronische Schmerzen oder Schmerzattacken hat, kann ich diesen Kurs nur empfehlen.

Es ist eine Herausforderung, sich auf einen psychologischen Kurs einzulassen und es lohnt sich!

Ich fühle mich sehr gut, hatte aber bei Beginn des Kurses schon keine Depression mehr. Es ging mir sehr gut. Ich habe durch den Kurs dieses Gefühl noch einmal verfestigt und bin motiviert. Ich habe ihn bereits schon einigen Freundinnen weiterempfohlen. 

Wenn du einen Tag lang bei HelloBetter arbeiten würdest, was würdest du am Kurs noch verändern wollen?

Tanja: Hätte ich die Möglichkeit, würde ich die Audioübung bezüglich der Körperwahrnehmung ein wenig anpassen, sodass es für verschiedene „Schmerzbereiche“ verschiedene Audioübungen gibt. Davon ab fände ich es schöner, wenn die Therapeuten noch mehr Alternativen hätten. Eine der letzten Übungen war darauf ausgelegt, seine Gedanken zu erkunden. Da ich keine Gedanken während dieser Übung hatte, kam ich mir ziemlich deplatziert vor.

Gibt es einen Rat, den du anderen Betroffenen mit auf den Weg geben möchtest?

Tanja: Ich kann jedem Betroffenen raten, den Kurs zu versuchen!

Der Zeitaufwand ist mit ca. 1 Stunde pro Einheit und etwa 20 Minuten pro Tag relativ gering. Zudem kann man den Kurs zu jeder erdenklichen Tages- oder Nachtzeit machen und ihn somit gut in den Alltag integrieren. Es gibt regelmäßig Erinnerungen und Rückmeldungen der Therapeuten, sodass es mir richtig Spaß gemacht hat und ich mich auf jede Einheit freute! Nach jeder erfolgreich abgeschlossenen Einheit sollte man sich selbst belohnen, sodass mein Ehrgeiz durchgehend hoch war.

Und es ist tatsächlich das Erste, was mir wirklich bei meinen Problemen geholfen hat und dafür sorgte, dass ich mich besser fühle!

…………
Wir bedanken uns herzlich für das wertvolle Feedback – es bestärkt uns in unserer Überzeugung, mit digitalen Gesundheits­an­wendungen viel bewirken zu können! Wir wünschen Tanja weiterhin alles Gute auf ihrem Weg zu mehr Lebensqualität trotz Schmerzen.
Du hast ebenfalls Lust, deine Erfahrungen zu teilen? Sende uns gerne eine Mail an: feedback@hellobetter.de

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REZEPT ERHALTEN

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