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Das H-Work-Projekt: Wie HelloBetter europäische Wissenschaft mitgestaltet

Wir bei HelloBetter verfolgen jeden Tag das Ziel, die psychologische Grundversorgung durch digitale Interventionen zu erweitern und zu verbessern. Dies funktioniert in unseren Augen nur durch praxisnahe und interdisziplinäre Forschung. 

Deshalb setzen wir nicht nur bei unseren Online-Trainings auf höchste Qualitätsstandards. Auch über die Evaluierung unserer Produkte hinaus, beteiligen wir uns an verschiedenen nationalen und internationalen Forschungsprojekten.

Eines dieser international geförderten Projekte ist das H-Work Projekt. Worum es in diesem länderübergreifenden Projekt geht und welche Rolle wir dabei einnehmen, stellen wir dir in diesem Artikel vor.

Was ist der Hintergrund von H-Work?

Weltweit sind immer mehr Menschen von gesundheitlichen Belastungen betroffen. Aktuelle Studien haben gezeigt, dass ein Viertel aller Arbeitenden in der EU einmal im Leben ein psychisches Leiden erleben werden. Dazu zählen zum Beispiel Depressionen, Angststörungen oder Burn-out.

Dabei nehmen der Arbeitsplatz und die Belastungen im Arbeitsleben eine wichtige Rolle ein. Zweifelsohne bestimmt unser Arbeitsplatz einen großen Teil unseres Lebens. Wir erwirtschaften dort nicht einfach nur unseren Lebensunterhalt. Für viele von uns beeinflusst der Job auch unsere Identität und unser Wohlbefinden. 

Arbeitsbezogener Stress und dadurch verursachte Folgen wie Abwesenheit, Langzeitausfälle und Arbeitslosigkeit, haben deshalb nicht nur wirtschaftliche Konsequenzen, sondern stellen vor allem wesentliche gesundheitliche Risikofaktoren dar.

Immer mehr Unternehmen erkennen die Chancen, die sich durch einen Blick auf das Wohlbefinden ihrer Angestellten ergeben. Dennoch scheitern vor allem kleine und mittelständische Unternehmen an der Umsetzung geeigneter gesundheitsfördernder Strategien.

Was ist das H-Work Projekt und was ist das Ziel?

Vor dem Hintergrund dieser Entwicklungen hat sich deshalb mit Förderung der Europäischen Union das H-Work Projekt gebildet. Hier treffen sich führende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus ganz Europa, um gemeinsam den Auswirkungen psychischer Belastungen am Arbeitsplatz entgegenzusteuern. 

Das Besondere ist dabei der fachübergreifende Ansatz des Projektes. Wissen aus vielen unterschiedlichen Bereichen kommt hier zusammen: Betriebliches Gesundheitsmanagement, Methodenwissenschaft, Politikentwicklung und Kommunikationswissenschaft treffen auf die neuesten Entwicklungen im Bereich Technologie und Innovation.

Das Ziel bei H-Work ist es Unternehmen konkrete Maßnahmen zu vermitteln, mit denen gesundheitsbezogenen Herausforderungen am Arbeitsplatz begegnet werden kann. Die unterschiedlichen Interventionen setzen dabei auf Organisations-, Gruppen- und individueller Ebene an. Dabei wird der gemeinsame Einfluss dieser Interventionen auf psychische Belastungen untersucht.

Die Wissenschaft hebt zwar die positiven Effekte betrieblichen Gesundheitsmanagements hervor, doch die Umsetzung der entsprechenden Strategien bleibt in der Praxis häufig aus. Deshalb fördert das H-Work Projekt die Entwicklung und Umsetzung verschiedener, zumeist digitaler Interventionen in zehn mittelständischen Unternehmen in ganz Europa. Zudem wird die Wirksamkeit der Maßnahmen untersucht. Somit sollen die verschiedenen Interventionen kontinuierlich weiterentwickelt und ihr Erfolg gemessen werden können.

Welche Rolle hat HelloBetter im H-Work Projekt?

Als GET.ON Institut für Gesundheitstrainings GmbH wird HelloBetter den verschiedenen Unternehmen und Organisationen, die am H-Work Projekt teilnehmen, unterschiedliche Trainingskurse zur Verfügung stellen. Dazu gehören zum Beispiel unser Training zur Stessbewältigung, unser Schlaftraining, unsere Depressionsprävention oder unser „Weniger trinken” Training zur Verringerung des Alkoholkonsums. Um sie für die internationale Anwendung verfügbar zu machen, sind unsere Trainings in verschiedenen Sprachen vorhanden.

Alle HelloBetter-Interventionen richten sich auf individueller Ebene an einzelne Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Deshalb sind wir sehr gespannt darauf zu sehen, wie sich die Trainings mit den Gruppen- und Organisationsangeboten der anderen Partner verbinden lassen.

Darüber hinaus sind wir bei HelloBetter nicht nur mit unseren Interventionen im H-Work Projekt vertreten, sondern tragen auch administrativ zum Forschungsprozess bei. So sind wir zum Beispiel für das Datenmanagement und das Aufsetzen einer sicheren Datenbank verantwortlich. Zudem sind wir auch Teil des H-Work Innovation Boards. Dort ist es unser Ziel, die neusten Technologien und Erneuerungen im Feld des betrieblichen Gesundheitsmanagements zu beobachten und für H-Work zur Verfügung zu stellen.

Wir sind stolz darauf, an einem Forschungsprojekt dieser Größenordnung beteiligt zu sein und freuen uns auf eine erfolgreiche und erkenntnisreiche Zusammenarbeit.

Erfahre mehr über das H-Work Projekt und HelloBetter

Unsere Psychologin Anne ist für HelloBetter beim H-Work Projekt dabei. In diesem Video stellt sie dir das Projekt vor.

Video

Das H-Work Projekt und HelloBetter

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