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Alkoholfasten: Warum es sich lohnt und wie du es schaffst

Die guten Neujahrsvorsätze im Gepäck und schon kann es losgehen. Keinen Alkohol – von dem Moment des Aufwachens am 1. Januar bis zum 1. Februar. Der sogenannte „Trockene Januar“ (vom Englischen „Dry January“) ist für viele Menschen auf der Welt Anlass, den ersten Monat des Jahres auf Alkohol zu verzichten. 

Aber auch die traditionelle Fastenzeit – also die 40 Tage vor Ostern – ist ein beliebter Zeitpunkt zum Alkoholfasten. Aber lohnt sich ein Alkoholverzicht eigentlich? Und wie kannst du ihn am besten angehen?

Alkoholfasten – Verlust oder Gewinn?

Kein Bier mit Freunden, kein Glas Wein zum Feierabend oder Sekt zum Anstoßen. Mehrere Wochen ohne Alkohol, ist das nicht vielmehr Verlust als Gewinn? Klingt vielleicht erst mal danach, bringt aber mehr Vorteile mit sich als man denkt. Wir verraten dir gute Gründe für eine Alkoholpause.  

Deiner Gesundheit etwas Gutes tun

Alkoholfasten kann den Blutdruck und Cholesterinspiegel bereits in vier Wochen Abstinenz maßgeblich senken und damit einen positiven Effekt auf deine Gesundheit haben.

Wer sich außerdem besonders über deinen Alkoholverzicht freut, ist deine Leber. Wenn sie sich nicht mehr mit ihrem größten Feind, dem Alkohol, beschäftigen muss, hat sie endlich mal wieder Zeit, um sich zu erholen und geschädigte Zellen durch neue zu ersetzen. Wenn du den Trockenen Januar gleich noch auf den Februar ausdehnst, hat sie noch mehr Grund zur Freude. Sogar alkoholbedingte Entzündungen oder eine Fettleber können sich bereits nach zwei Monaten Alkoholabstinenz zurückbilden.

Gewicht verlieren

Wusstest du, dass eine große Flasche Bier in etwa so viele Kalorien enthält wie ein Burger? Auch wenn Alkohol nicht wirklich satt macht, kann er eine wahre Kalorienbombe sein. Besonders süße Liköre und Hochprozentiges schlagen hier zu Buche. 

Nicht selten führt Alkoholkonsum außerdem dazu, dass uns der Sinn besonders nach Pizza, Chips oder einem nächtlichen Abstecher zur nächsten Dönerbude steht. Das wird unter anderen darauf zurückgeführt, dass Alkohol im Gehirn bestimmte Hormone und Neurotransmitter freisetzt, die ein Hungergefühl in uns auslösen. 

Durch Alkoholfasten stärkst du nicht nur deine Gesundheit, sondern kannst auch dazu beitragen, dass das ein oder andere Pfund purzelt. Falls Abnehmen also auch zu deinen Neujahrsvorsätzen gehört, schlägst du hier gleich zwei Fliegen mit einer Klappe. 

Alkoholfasten: Ein Plus im Geldbeutel

Egal ob in der Bar oder im Supermarkt: Alkoholfreie Alternativen sind in der Regel deutlich preiswerter als ihre hochprozentigen Konkurrenten. Verzichtest du auf Alkohol, macht sich das vermutlich auch in deinem Geldbeutel bemerkbar. 

Du kannst dir auch ein Sparschwein zulegen, in das deine Alkohol-Ersparnisse wandern. Am Ende des Alkoholfastens kannst du dann gespannt deine Sparbüchse plündern und dich mit etwas Schönem für dein Durchhalte­vermögen belohnen.

Zeit, das Selbstverständliche zu hinterfragen

Alkohol gehört oft zum Alltag dazu: ob bei Festen, Treffen mit Freundinnen oder einem gemütlichen Beisammensein nach Feierabend. Auf diese Weise kann Alkohol ganz selbstverständlich zu einem Begleiter werden, dessen Existenz wir gar nicht mehr infrage stellen. Aber kannst du auch ohne Alkohol einen Geburtstag feiern oder dich mit Freunden treffen? 

Alkoholfasten bietet dir die Möglichkeit, genau diesen Fragen einmal auf den Grund zu gehen. Brauchen wir Alkohol wirklich, um Spaß zu haben, gesellig zu sein oder uns gut zu fühlen? Oder bestehen diese Annahmen nur, weil wir es gar nicht mehr anders gewohnt sind?

Alkoholfasten: Langanhaltende Veränderungen

Einunddreißig Tage im Januar oder vierzig Tage vor Ostern erscheinen im Vergleich zum Rest des Jahres doch recht überschaubar. Verpuffen all die positiven Effekte nach dem Alkoholfasten wieder und es geht danach genauso weiter wie zuvor? 

Das ist zwar möglich, aber es hat sich gezeigt, dass viele Menschen die eigenen Trinkgewohnheiten auch nach dem Alkoholfasten verändern. Positive Effekte und die Erkenntnis, dass du Alkohol in vielen Momenten vielleicht gar nicht brauchst, können auch langfristig dazu beitragen, den eigenen Alkoholkonsum zu reduzieren.

3 Tipps fürs Alkoholfasten

Bist du überzeugt, es auch einmal zu probieren? Dann nichts wie los. Damit es klappt, haben wir drei Tipps, wie dein Vorhaben gelingen kann.

1Mache es öffentlich

Erzähle anderen von deinem Vorhaben. Das kann dafür sorgen, dass du dich der Sache mehr verpflichtet fühlst. Außerdem musst du so nicht bei jeder Gelegenheit neu erklären, warum du jetzt gerade kein Bier oder kein Glas Wein möchtest. Und wer weiß: vielleicht fühlt sich die ein oder andere sogar von dir inspiriert und steigt ins Alkoholfasten mit ein.

2 Suche dir Mitstreiter und Mitstreiterinnen

Zusammen ist man weniger allein. Suche dir jemanden, mit dem du die Herausforderung Alkoholfasten gemeinsam meistern kannst. Fällt dir jemand ein, der oder die dafür offen wäre? 

Ihr könnt euch gegenseitig motivieren, positive Erfahrungen, aber auch schwierige Momente teilen. Außerdem bist du so auf der nächsten Feier vielleicht nicht die einzige Person, die einen leckeren alkoholfreien Cocktail trinkt.

3Aus weniger wird mehr

Weniger Alkohol kann mehr Zeit, Geld und Energie für etwas anderes bedeuten. Überlege dir schon im Voraus, in was du stattdessen investieren möchtest. Wie wäre es mit mehr Zeit für Sport, indem du dich statt auf ein Feierabendbier zum Joggen verabredest? Oder mehr Zeit für Spieleabende mit der Familie statt einer Kneipentour mit Freunden und Freundinnen? Auf diese Weise kann aus weniger mehr werden. 

Gibt es einen falschen Zeitpunkt?

Geht Alkoholfasten nur im Januar oder kurz vor Ostern? Nein. Du kannst genauso gut einen „Trockenen März“ oder „Dry November“ einlegen oder beliebige 40, 50 oder 60 Tage im Jahre zu deiner persönlichen Fastenzeit ernennen.

Egal für welchen Zeitraum du dich entscheidest, indem du dir einen solchen Rahmen setzt, erhöhst du die Chance, dass du dein Vorhaben auch wirklich umsetzt. Wir wünschen dir dafür viel Erfolg, neue Erfahrungen und viele angenehme Effekte.

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