Sport gegen Stress (digitalanders)



Sport gegen Stress

Möchtest du besser mit Stress umgehen, dann treibe Sport. Seit Jahren belegen wissenschaftliche Untersuchungen, dass Sport nicht nur physisch fit hält, sondern vor allem auch mental neue Dimensionen öffnen kann und Stress abbaut. 

Es gilt die einfache Formel: je mehr Stress, desto mehr Sport sollte man treiben. 


7 Tipps, warum Sport gegen Stress hilft

  • Sport verbessert unsere Laune

Hole dir den Kick zum Glücklichsein und Entspannen – ganz einfach durch sportliche Aktivität. Egal, ob Ballsport, Yoga, Kraft-Training oder Joggen, körperliches Auspowern zwingt den Körper dazu, Körperchemie auszuschütten, die uns glücklicher und entspannter macht.

Stresshormone wie Cortisol werden dabei in Balance gebracht – wir bekommen den Kopf frei. Vor allem Teamsport setzt mentale Prozesse in Gang, die uns mehr soziale Kompetenz verleihen, Verbindungen schaffen und ein starkes Gefühl der Zugehörigkeit vermitteln.

  • Sport verbessert unsere Konzentrationsfähigkeit

Schärfe deine mentale Kraft. Gerade, wenn wir älter werden, kommt es darauf an, unseren Geist topfit zu halten. Kritisches Denken, stetes Lernen, intelligente Urteilsfähigkeit steigern sich, wenn wir einer Mischung aus Yoga, Entspannungstechniken, Muskelaufbau und Ausdauersport nachgehen.Weltweite Studien belegen dies.

Voraussetzung: mindestens 30 Minuten täglich aktiv Sport treiben und Entspannung üben.

  • Sport verringert Stress und Depression

Es ist ganz einfach: Sport baut Alltagsstress ab. Wer sich bewegt und auf Sport konzentriert, hat keine Zeit für die mentale Negativspirale. Jede Sportart baut Stresshormone im Körper ab und produziert Endorphine – die natürlichen GuteLauneHormone, die Stress und Depression vertreiben. Endorphine unterstützen uns, nach einem harten Arbeitstag entspannter und optimistischer zu sein. Entscheidend ist, die richtige Intensität und Dosierung zu finden. Daher ist es wichtig, immer wieder Tipps von Experten einzuholen.

  • Sport verbessert den Schlaf

Wer Sport treibt, ist körperlich erschöpft und schläft daher automatisch besser. Nach der Anspannung folgt die Entspannung, der Körper holt sich den Schlaf und damit die Erholung und Ruhe, die er braucht. Natürlich sorgt guter Schlaf insgesamt für ausgeglichene Stimmung und positive Zielsetzungen.

Aber Vorsicht: nicht zu spät Sport treiben. Körperliche Aktivität sorgt für einen Energieschub, der Schlaf raubt.

Wer sich körperlich und geistig etwas Gutes tun will, darf sich auf keinen Fall überfordern. Die Motivation muss von innen kommen. Zwinge dich zu nichts, das du nicht gerne tust.

  • Sport hilft, Gewicht zu halten

Sport ist anstrengend – aber genau das ist der Wirkmechanismus: wer mehr Kalorien verbrennt, als er zu sich nimmt, verliert Gewicht. Vor allem Einzelsportarten wie Joggen, Radfahren oder Geräte- und Fitnessübungen sind extrem effektiv, wenn es ums Kalorienverbrennen geht. Wer sich in einer empfohlenen, gesunden Gewichtsspanne bewegt, reduziert das Risiko auf Diabetes, hohen Cholesterinspiegel oder Bluthochdruck.

  • Sport sorgt für mehr Selbstbewusstsein

Wer sich körperlich fit und gesund fühlt, hat automatisch ein höheres Selbstwertgefühl. Mit der körperlichen Stärke, höherer Beweglichkeit und Ausdauer, steigert sich das Selbstbild. Gestiegene Vitalität und Energie lassen uns ganz anders durchs Leben gehen und auch jenseits des Sportplatzes erfolgreicher sein.

Sport bringt nichts, wenn er für zusätzlichen Stress sorgt. Achte darauf, nicht zu intensiv oder zu häufig Sport zu treiben, ansonsten verlierst du die Freude.

  • Sport stärkt deine Führungspersönlichkeit

Gerade Teamsport wie Fußball, Handball oder Basketball sind Trainingsplätze für Führungsstärke.Internationale Studien belegen den Zusammenhang zwischen sportlicher Aktivität und Führungsqualität. Gemeinsam zu trainieren, zu gewinnen und zu verlieren formt den klassischen „Team-Charakter“ eines Menschen. Dies wirkt sich natürlich auf den Job und das soziale Umfeld aus. Echte Teamplayer sind fast immer in Führungspositionen großer Unternehmen.



Sport hilft auch Kindern gegen Stress

Für Kinder ist Sport genauso wichtig wie für Erwachsene. Studien haben belegt, dass Kinder, die früh mit Sport angefangen haben, meist sportlich aktiver bleiben, wenn sie heranwachsen. Es ist ebenfalls belegt, dass Teamsport eine höhere soziale Kompetenz schafft und die schulischen Leistungen bei Kindern verbessert.

Selbst kognitive Fähigkeiten werden gesteigert, wenn man früh mit dem Sport beginnt. Wer schon als Kind Sport treibt, wird ganz anders durch Leben gehen als jemand, der nie gelernt hat, seinen Körper an die Grenzen zu führen.



Verletzungen beim Sport – der reine Stress

Einige sehr populäre Sportarten sind verletzungsträchtig – und auf Verletzungen folgt extremer physischer und psychischer Stress. Fußball, Handball oder Basketball sind bekannt dafür, dass Sportler hier teilweise heftige, langfristige Verletzungen davontragen: Bänderrisse, Knochenbrüche oder schwere Wunden. Allein die Rekonvaleszenz bedeutet für jeden Sportler erheblichen Stress: 

  • Schmerzen
  • Unterbrechung der Sport-Routine
  • Reha-Maßnahmen, teilweise mit wochenlangen Übernachtungen
  • Leistungsabfall
  • Austritt aus dem Mannschaftsgefüge

Von fast allen Verletzungen kann man sich vollkommen erholen und anschließend mit dem Sport weitermachen, solange die medizinische Versorgung korrekt war und die Reha-Maßnahmen verantwortungsvoll ausgeführt wurden. Trotzdem gibt es immer wieder Verletzungen, die zu lebenslangen Schäden führen können wie Gehirntraumata oder Quetschungen. 

Insbesondere Knieverletzungen haben in den vergangenen Jahren drastisch zugenommen. Sämtliche Sportarten und damit die Sportler werden immer athletischer. Somit steigt die Gefahr für Verletzungen stetig an. Und das gilt natürlich nicht nur für die Profis.

Mit den Verletzungen ist auch die medizinische Versorgung gewachsen. Heute besitzen fast alle Krankenhäuser eine hohe medizinische Kompetenz in Sachen Sportverletzungen. Fast jedes Körperteil hat mittlerweile Fachärzte, die hierauf spezialisiert sind, damit du schnell wieder in die Gänge kommst.



Neue Sportart? Lass dich erstmal durchchecken

Sport ist vor allem anfangs für den Körper mit Stress verbunden, denn er ist noch nicht an die neuen Herausforderungen und Anstrengungen gewöhnt. Sprich daher mit deinem Arzt, bevor du mit einer neuen Sportart beginnst. Und nimm dir nicht gleich den Marathon vor. Lass Herz und Lunge checken, ob alles in Ordnung. Gerade bei Ballsport in der Mannschaft solltest du ab und an mit Verletzungen rechnen. Wenn dir beispielsweise Fußball zu hart ist, spiele Tennis oder gehe Schwimmen – einer der besten Sportarten, um fit zu werden und jeden Muskel zu trainieren.



Fazit: Sport macht glücklich – und stressresistent

Die Vorteile, Sport zu treiben, sind also riesig! Für Kinder und Erwachsene ist Sport der Nährboden für körperliche und mentale Gesundheit. Allein die Endorphine, die beim Sport ausgeschüttet werden, sind jede Bewegung und jede Anstrengung wert – denn Endorphine sind die Hormone, die Stress bekämpfen. Es gibt also keinen Grund, keinen Sport zu treiben. Finde die richtige Sportart für dich und fange am besten noch heute damit an.